dacheindeckung

Wer ein Holzhaus baut, der macht sich auch Gedanken darüber, welche Dacheindeckung für sein Holzhaus am besten sein könnte, oder was einem dann am besten gefällt. Hierzu gibt es verschiedene Vorschläge und Möglichkeiten.

 

Die Frage ist, was muss das Dach aushalten und welche Dachneigung hat das Dach? Denn nicht jede Dachneigung, eignet sich für alle Dacheindeckungen.


 

Blechdach:

 

Heute gibt es Blechdächer die genauso aussehen wie Dächer die mit Pfannen eingedeckt wurden. Dieses ist die günstigste Dacheindeckung und Sie hält auch sehr lange und ist Formstabil und es gibt diese Dacheindeckung auch mit unterlegter Dämmung in Sandwich-Bauweise. Hier wird die sichtbare Dachfläche von unten noch einmal mit einem Kasten aus Alu oder verzinktem Stahlblech versehen und der Zwischenraum wird mit PU-Schaum verfüllt. Somit ist auch bei Starkregen oder Hagel kein Klopfen mehr zu hören, was bei einfachen Blechdächern immer der Fall ist. Die Verwendung von Dachflächen ab 17° Dachneigung ist möglich und wie in Schweden und Dänemark sehr verbreitet, auch überall auf den Dächern sichtbar.

 

Betondachpfanne:

 

Die Betondachpfanne die wir von den Firmen Braas oder Nehlskamp verbauen, können je nach Kundenwunsch, als einfache Frankfurter Pfanne verbaut werden, oder Lasiert und auch Glasiert. Das liegt zum einen am Geschmack und zum anderen daran, was sich der Bauherr leisten kann und möchte. Von 17° Dachneigung an, können Sie Pfannen aufbringen. Es kann aber auch jede andere Art von Pfanne, auf Wunsch und gegen Aufpreis, aufgebracht werden.

 

Bitumenschindeln:

 

Bitumenschindeln sind seit ewigen Zeiten schon als Dacheindeckung in Gebrauch. Vor allen die skandinavischen Länder wie Schweden, Norwegen und Finnland finden Sie sehr viele Häuser, die mit Bitumenschindeln in Biberschwanz, Trapezformig oder Rechteckig verbaut wurden. Der Vorteil ist, dass die Ansicht immer gleich ist und eine sehr schöne flache Dacheindeckung ergibt, die sich bei Sonneneinstrahlung auch noch miteinander verschweißt und somit komplett abdichtet. Diese Dacheindeckung kann bei Dächern ab 18° Dachneigung genommen werden.


 

Holzschindeln:

 

Holzschindeln eignen sich bei Dächern ab einer Dachneigung von 38° oder steiler. Vorher sollte keine Holzschindel verwendet werden, da die Holzschindel zwar sehr schön aussieht, aber eine Dichtigkeit erst ab 38° Dachneigung vollkommen gewährleistet wird. Auch der Preis pro m² übersteigt ein Mehrfaches gegenüber der Dacheindeckung mit Betondachsteinen. Die Holzschindeln sind aus Lärche. 

 

Künstliches Reet:

 

Eine Dacheindeckung aus Kunst-Reet, Riet oder Rohr, hat den großen Vorteil, dass es widerstandsfähig wie eine Hartdacheindeckung ist und auch bei den Versicherungen als Hartdacheindeckung eigestuft wird. Weiter färbt sich das Kunst-Reet genauso nach, wie ein natürliches Reet. Jemand der es nicht weiß, erkennt das Kunst-Reet erst, wenn derjenige ganz dicht am Haus dran steht. Vorher sieht es keiner, dass es ein künstliches Reetdach ist. Der Preis liegt unterhalb der Dacheindeckung mit natürlichem Reet. Die Dachneigung sollte hier ab 35° gewählt werden.

 

Natürliches Reet-, Riet- oder Rohrdach:

 

Bei dieser Dacheindeckung ist nicht nur das Aussehen erwähnenswert, sondern auch die Handwerkskunst der Reet-Dachdecker. Dacheindeckungen ab 35° Dachneigung können ohne Probleme eingedeckt werden. Der Preis ist nicht gerade im unteren, sondern eher im oberen Bereich anzusiedeln, aber er liegt noch unter Schiefer und Holzschindeln. Der Nachteil sind die hohen Kosten für die Feuerversicherung.


 

Schiefer:

 

Schiefer wird genauso wie die Holzschindeln, erst ab einer Dachneigung von 38° angebaut. Der Preis pro m² liegt in etwas so hoch, wie der von Holzschindeln, nur die Verarbeitung dauert noch etwas länger als bei Holzschindeln. Der Vorteil der Schiefer Eindeckung ist die Langlebigkeit der Schiefer Eindeckung. Kein anderes Dacheindeckungsmaterial hält so lange und trotzt jeder Art von Witterung.


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