Unser Holz

Jeder Holzhaus interessierte Bauherr möchte doch immer das beste Holz für sein Holzhaus haben. Dafür sucht Derjenige im Internet oder auf anderen Wegen wie Zeitungsinserate oder Messen, nach dem für Ihn besten Angebot. Nicht immer ist ein billiges Angebot auch das Beste. Meistens merkt der Interessent erst zu spät, dass er sich für ein Holzhaus entschieden hat, welches einfach nur billig gewesen ist und mehr nicht.

 

Heute lohnt sich schon der Blick auf das Holz, welches verarbeitet wird. Auch woher das Holz kommt, nicht aus welchem Land ist dabei ausschlaggebend, sondern die Region woher es stammt. Wie es wächst und wie lange die Wachstumszeiten sind. Umso kürzer die Wachstumszeiten sind, umso besser ist das Holz. Wir verarbeiten nur Nadelholz aus Polarregionen. Entweder Kiefer, Lärche oder Douglasie. Hierbei ist die Entscheidung des Bauinteressenten sehr wichtig und ausschlaggebend, denn nur er weiß, was er sich leisten kann und möchte.

 

Langsam gewachsenes Nadelholz aus den Polarregionen wie z.B. Nordfinnland, Karelien oder auch Sibirien, ist das beste Holz was für ein Holzhaus genommen werden kann. Umso kälter die Region, umso langsamer wächst das Holz und erhält somit eine viel bessere Festigkeit und ist qualitativ viel hochwertiger als Nadelholz aus mitteleuropäischen Regionen wie Deutschland, Polen, Rumänien, Bulgarien, Tschechien, Slowakei oder Dänemark. Hier wächst das Holz schneller und ist viel weicher als das Holz aus den Polarregionen, welche wir verarbeiten. Das kann schon mit dem leichtesten Test festgestellt werden und zwar mit dem Daumennagel Test. Einfach mal in das Holz mit dem Daumennagel drücken und zwar unter der Rinde. Dann werden Sie sehen, wo sich Ihr Daumennagel mehr hereindrückt.

 

Wenn Sie zum Beispiel Jahresringe in einer Scheibe Holz finden, die 1cm und mehr betragen, kann davon ausgegangen werden, dass dieses Holz schnell gewachsen ist. Jahresringe von mehreren Millimetern Stärke finden Sie bei Nadelhölzern aus Polarregionen nicht, wobei jeder Setzling größere Jahresringe entwickelt und jeder sehen kann, dass bei einem Holz aus Polarregionen, nur die mittleren Jahresringe teilweise 2mm stark sind.

 

Die ersten Wachstumsringe die etwas größer sind entstehen dadurch, dass die Setzlinge vorgezogen werden und somit nicht der natürlichen Witterung ausgesetzt sind. Dabei können die Setzlinge schneller wachsen, wie auf dem Foto unten auch gut zu sehen ist. Aber immer noch sind es Jahresringe, die nicht mehr als 2mm in Ihrer Wachstumsphase erreicht haben.

 

Dadurch, dass das Holz verschiedener Witterung ausgesetzt ist, sich setzt und Feuchtigkeit ausnimmt und wieder abgibt, können Riss im Holz entstehen. Diese Risse sind eine natürliche Reaktion des Holzes und werden nicht als Mangel anerkannt.

 

Vorbeugend gegen diese sichtbare Rissbildung werden bei den verschiedenen Hölzern sogenannte steuerbare und nicht sichtbare Einschnitte in der Holzunterseite eingebracht, sodass dort das Holz als erstes reisst.   

Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne!